Berufliche Fortbildung stellt gerade für ältere Arbeitnehmer eine immer wichtiger werdende Herausforderung dar. Die beruflichen Anforderungen nehmen ständig zu, da es rasante Veränderungen im technologischen Bereich ebenso wie bei der Organisation von Arbeit gibt.
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Der Anteil älterer Mitarbeiter in den Unternehmen wird steigen, u.a. durch die demographischen Veränderungen und den Rückgang von Angeboten eines vorzeitigen Berufsausstiegs. Deshalb ist Weiterbildung auch für diese Beschäftigtengruppe ein wichtiges Thema. Bei der Erwerbsbeteiligung Älterer bestehen bedeutende regionale Unterschiede, die auf verschiedene Faktoren zurückzuführen sind.
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Die Zahl der Personen im Erwerbsalter, die sich an formalen Maßnahmen der beruflichen Fortbildung beteiligen, wird statistisch erfasst: Die Beteiligung an beruflicher Fortbildung ist mit zunehmendem Alter rückläufig. Dafür lassen sich verschiedene Gründe anführen.
Hohe Lernfähigkeit bis zum Renteneintritt?
In der jüngeren Vergangenheit hat sich auf breiterer Front die Auffassung durchgesetzt, dass das Alter die Lern- und Leistungsfähigkeit von Personen nicht zwingend bestimmt. Es sind viele Einflussfaktoren, die bestimmen, ob Arbeitnehmer bis zum Renteneintrittsalter und darüber hinaus innovativ, leistungsfähig, gesund und lernfähig bleiben oder nicht.
Ob ältere Arbeitnehmer noch lernfähig sind oder nicht, hängt entscheidend davon ab, ob ihre Arbeitsplätze lernförderlich waren oder nicht. Anlässe zum Lernen entstehen sozusagen “von selbst” aus Tätigkeiten, die nicht einseitig belastend sind und immer wieder neue Anforderungen beinhalten. Ist die Arbeit über lange Zeit einseitig gestaltet, können vielfältige Beeinträchtigungen bei den Arbeitnehmern auftreten.![]()
Umbau statt Abbau: Wie kann Lernen Älterer unterstützt werden?
Die gerontologische Forschung geht inzwischen weniger von einem Leistungsabbau aus, der in der Erwerbsphase bis zum regulären Renteneintritt stattfindet, sondern eher von einem Umbau der Leistungsfähigkeiten. Wichtig in diesem Zusammenhang ist auch, dass viele Arbeitnehmer angemessene Kompensationsstrategien entwickeln, um Leistungseinschränkungen auszugleichen.
Für die Gestaltung von Lernarrangements, die besonders älteren lernentwöhnten Lernern gerecht werden sollen, gibt es bestimmte Gestaltungsgrundsätze.
Einschätzung der Leistungsfähigkeit Älterer
Ob ältere Mitarbeiter in Beschäftigung bleiben können, hängt nicht nur von ihrer objektiven Leistungsfähigkeit ab, sondern in starkem Maße auch davon, wie ihre Leistung von Führungskräften und Personalverantwortlichen eingeschätzt wird. Hierzu finden Sie Befragungsergebnisse aus verschiedenen Bereichen:
Mehr Vielfalt in der Personalentwicklung für alle Altersgruppen
Wenn in den Unternehmen mehr ältere Arbeitnehmer beschäftigt sein werden, müssen künftig auch die wesentlichen Unternehmensziele erreicht werden. Arbeitnehmer und Personalverantwortliche müssen bereit sein, sich auf vielfältigere Wege der Personalentwicklung einzulassen, um diese Ziele zu erreichen.
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